Feste Geldanlage = hohe Zinsen

Selbst in Zeiten der Wirtschaftskrise sind Kapitalanlagen gefragter denn je. Neben dem Tagesgeld greifen immer mehr Menschen auf das Festgeld zu, um vom ersten bis zum letzten Tag der Laufzeit hohe Zinsen zu erhalten – je nachdem, welche Konditionen festgelegt wurden.

Wer sich für das Zinsen Festgeld interessiert, kann ab einer Mindestsumme von 10.000 Euro über 72 Monate mehr als 2.200 Euro Gewinn machen. Je kürzer die Laufzeit, desto geringer der Zinssatz, versteht sich. Doch egal, ob man sein Geld über 6, 12, 24 etc. Monate anlegt – die Zinsen werden vor Vertragsabschluss fest vereinbart und sind somit immer garantiert.

Die Vorteile von Festgeld

Nicht nur die Zinsen sind ein attraktiver Ansatz, um sein Geld fest anzulegen. Im Gegensatz zu Aktienkursen, die täglich schwanken und dadurch keinen konstanten Zinssatz anbieten können, ist das Festgeld nicht nur planbar, sondern auch immer im Plus. Früher galt es noch als Anlage mit einem geringen Zinssatz, heute tragen die Angebote der Direktbanken dazu bei, dass auch hohe Zinsen zu den Vorteilen von Festgeld zählen. Das Festgeld kommt, anders als viele fonds- oder aktiengestützte Kapitalanlagen, auch ohne Kontoführungsgebühren aus. Dadurch profitiert der Kontoinhaber zu 100 Prozent von seiner Anlage, kann sich während der festgelegten Laufzeit entspannt zurücklehnen und muss sich keine Sorgen über schwankende Aktienkurse machen. Ein weiterer Vorteil von Festgeld ist die Möglichkeit, sich zwischen verschiedenen Laufzeiten von mindestens sechs Monaten und maximal sechs Jahren zu entscheiden. Dadurch bekommt der Kunde trotzdem einen festen Zinssatz von mindestens 1,6 Prozent und maximal 3,5 Prozent garantiert. So weiß man vom ersten Tag an, welche Summe am Ende der Laufzeit erreicht wird. Nach Ablaufen der festgelegten Frist werden dem Kontoinhaber die Festgeldzinsen auf das Festgeldkonto oder – auf Wunsch des Kunden – auf einem Referenzkonto (normales Girokonto) gutgeschrieben.

Was es noch zu beachten gibt

Laut dem deutschen Gesetzgeber wird europaweit ein einheitlicher Einlagenschutz vorgeschrieben. Das bedeutet im Klartext, dass Anlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro zu 100 Prozent abgesichert und im Falle einer Bankeninsolvenz innerhalb von 20 bis 30 Tagen in vollem Umfang zurückgezahlt werden müssen. Darüber hinaus kann nicht jeder ein Festgeldkonto eröffnen. Zu den betroffenen Personen bzw. Konten zählen unter anderem Minderjährige, juristische Personen, Rechtsanwälte und Notare, Nachlasskonten (Neueröffnungen auf Erbengemeinschaften) und Kautionskonten. Gehört man nicht zu dieser Gruppe, steht einer Kontoeröffnung nichts mehr im Wege. Je nachdem, wie lange das Geld angelegt wird, hat man in wenigen Monaten bereits Plus gemacht.

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