Was tun bei einem schadhaften Dach?
Nach einem Unwetter stehen viele Hauseigentümer vor dem Problem, dass Schäden am Dach entstanden sind. Diese erfordern häufig das, zumindest teilweise, Neueindecken des Daches. Hierfür werden natürlich in erster Linie neue Dachziegel benötigt. Welche Kosten für die Dachziegel entstehen, hängt dabei von der Ziegelart und der zu deckenden Fläche ab.
Die verbreitetsten Ziegelformen sind die Strang- und Pressdachziegel. Erstere werden als langer Strang produziert und dann in der gewünschten Länge zugeschnitten. Die Preise liegen bei den beliebten Biberschwanzziegeln, eine Art des Strangdachziegels, zwischen 0,35 und 1,40 € pro Stück. Sie benötigen von diesen Ziegeln für 1 qm des Daches zwischen 30 und 40 Stück. Die Pressdachziegel werden hingegen einzeln in Form gepresst. Hierzu gehören unter anderen die Flachdachziegel, die mit 0,85 bis 1,70 € zu Buche schlagen, wobei pro m² Dachfläche 14 bis 15 Stück erforderlich sind. Hier zeigt sich, dass die Preisspanne bei Dachziegeln sehr groß ist, sodass sich ein Preisvergleich auf jeden Fall lohnt. Bei Unsicherheiten bezüglich der benötigten Ziegel hilft eine Beratung durch einen qualifizierten Dachdecker.
Eine besonders innovative Dachziegelform sind die Solardachziegel. Diese verwenden integrierte Fotovoltaikzellen, um Sonnenenergie in Elektrizität umzuwandeln. Das Kosten/Nutzen Verhältnis ist zwar hier bei Weitem noch nicht so vorteilhaft, wie bei einer vollständigen Fotovoltaikanlage, jedoch sind sie eine gute Alternative für Dächer, auf denen eine solche Anlage nicht installiert werden kann. Der dabei produzierte Strom kann effektiv zur Senkung der Energiekosten eines Hauses beitragen. Ob sich eine derartige Investition rentiert, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die mit einem professionellen Energieberater besprochen werden sollten. So verhindern Sie Fehlinvestitionen, die Ihr Budget weiter belasten würden.
Archiviert unter: Allgemein
eine Stellungnahme schreiben