Mit Eigeninitiative sparen

Bauherren sollten nun besonders aufmerksam lesen, denn im Folgenden wird beschrieben, wie Sie Ihre Kosten senken. Die Schlüssel zur Senkung der Kosten ist so banal, dass er schon wieder gut ist, denn wenn Sie sich einfach Einbringen und auf der Baustelle selbst mithelfen sparen Sie ungemein, vorausgesetzt Sie wissen was Sie tun.
Wenn Sie gewisse Arbeiten selbst durch führen, sparen Sie sich den Handwerker oder den Bauarbeiter. Wer jetzt Feuer und Flamme ist und sich gleich auf den Weg zur Baustelle macht, der sollte noch kurz innehalten und sich selbst die Frage stellen, wie es um die handwerklichen Fähigkeiten bestellt ist.
Wer handwerklich einiges drauf hat, wird sich wundern wie viel man durch die wegfallenden Arbeitslöhne spart und wie sich das auf die Gesamtkosten auswirkt.
Schon seit mehreren Jahren setzen viele Hausbauer auf die so genannte Muskelhypothek und packen beim Hausbau eifrig mit an. Die Einsparungen kann man sich von der Bank als Eigenkapitalanteil anrechnen lassen.

Mehr Arbeit und mehr Stress

Man darf bei all der Ersparnis aber nicht vergessen, dass man zwar nicht mehr für die Arbeit anderer zahlt, weil man es auch selbst kann, aber man bindet sich selbst so noch mehr Arbeit auf, die noch zur 40-Stunden Woche hinzu kommen, viel Freizeit bleibt Ihnen dann also nicht mehr.
Wenn die Rahmenbedingungen nicht zulassen, dass Sie einen Großteil Ihrer ohnehin schon knappen Freizeit auf dem Bau verbringen kommt die Muskelhypothek natürlich nicht in Frage und man muss doch damit Vorlieb nehmen Handwerker und Bauarbeiter zu bezahlen.
Auch das Familienleben bleibt auf der Strecke und man ist nur noch zu Hause um zu schlafen. Man sollte also bedenken was mit einer Muskelhypothek einhergeht und sich nicht Hals über Kopf in die Arbeit stürzen.

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