Beim Bau beraten lassen
Wer den Bau einer eigenen Immobilie plant, auf den kommen hohe Kosten zu – dabei sollte vor allem an wichtigen Stellen nicht gespart werden, damit sich später keine Probleme einstellen. Laut Testergebnissen von Studien der DEKRA, die als neutraler Sachverstand für Automobil, Industrie und Personal als Experte für Fragen rund um verbraucherrelevante Fragen gilt, finden sich an jedem Bauprojekt durchschnittlich 32 Mängel. Diese ließen sich jedoch durch Beratung und Bauaufsicht vermeiden.
Kosten vermeiden
Um diese Mängel zu beseitigen, käme ein zusätzlicher Aufwand von etwa 10 000 Euro zustande – Geld, das anderweitig hätte eingesetzt oder schlicht eingespart werden können. Weitere Folgekosten durch Wertverlust oder auch Gerichts- und Anwaltskosten schätzt der Verein auf 30 000 Euro. Beim Verbau von hochwertigen Baumaterialien oder modernsten Techniken können die Beträge auch um einiges darüber liegen. Werden Fehler mithilfe eines Bausachverständigen noch während der Bauphase festgestellt, sind die Handwerker zur sofortigen Nachbesserung verpflichtet. Das ist zwar zeitaufwendiger, jedoch sicherer als bei Feststellung der Mängel nach Fertigstellung des Objekts.
Beratung beugt vor
Der Bauherr kann sich beim Bau wahlweise auf zwei Arten beraten oder unterstützen lassen. Zum einen stehen im Bauherrenberater zur Verfügung, welche Ingenieurbüros aber auch Organisationen wie Vereine oder Verbände sein können. Eine zweite Variante sind Baubetreuer, die neben der Bauaufsicht auch bei der Finanzierung und dem Bezug staatlicher Fördermittel beraten. Die Richtwerte der Kosten belaufen sich auf etwa 15 Prozent der anfallenden Baukosten. Zwar kann dies je nach Umfang des Vorhabens einen erheblichen Betrag ausmachen, neben der sicheren Fertigstellung des Vorhabens besteht hierdurch allerdings auch ein doppelter Rechtsschutz durch die zusätzliche Beraterhaftung. Pfusch am Bau kann unter Einbeziehung solcher Dritt-Personen somit weitgehend vermieden werden.
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